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PC Sicherheit: Tipps für einen sicheren Umgang

Die Sicherheit beim Umgang mit dem Internet, aber auch generell mit dem eigenen Computer ist wichtig, um die eigenen Daten und somit die Privatsphäre sicher zu wissen. Durch die Einhaltung spezieller Tipps lassen sich die Gefahren reduzieren, jedoch nicht gänzlich ausschließen. Dabei ist es ebenfalls sehr wichtig, dass der eigene Computer vor dem Zugang Dritter gesichert ist. Dies setzt das Schließen aller digitalen Fenster und Türen voraus. Insbesondere beim IT Bereich zeigt sich, dass es Fluch und Segen zugleich ist und nur durch Vorsicht der Segen Überhand hat.

 

 

1. Aktualisierungen sind wichtig

 

Nur durch regelmäßige Updates des Betriebssystem, der darauf installierten Software und ebenfalls des Browsers ist eine sichere Nutzung möglich. Die Hersteller passen die Sicherheitsvorkehrungen der Software an den aktuellen Wissenstand an, um es Hackern und Co so schwere wie möglich zu machen.

 

 

Im Weiteren empfiehlt es sich die Einstellungen anzupassen. Dementsprechend sind Cookies nicht für Drittanbieter zuzulassen und sämtliche Programme und Einstellungen zu deaktivieren, die nicht benötigt. Es erweist sich als sinnvoll Werbung durch ein Programm direkt zu blockieren.

 

 

Gleiches trifft auf den Computer generell zu, dass die Art und Anzahl der Programme an den tatsächlichen Bedarf anzupassen ist und eventuell Deinstallationen vorgenommen werden sollten. Falls Sie nicht weiter wissen, kann ein IT Service sehr hilfreich sein.

 

2. Firewall und Virenschutz installieren

 

In den meisten Betriebssystemen ist eine Firewall und oder ein Virenschutzprogramm vorgesehen. Teilweise ist es notwendig, dass die Anwendungen aktiviert werden. Bei anderen Herstellern ist die Aktivierung bereits vorgenommen. Diese Anwendungen sind regelmäßig auf die Aktualität zu überprüfen.

 

 

Alternativ lassen sich Programme mit diesen Funktionen von anderen Anbietern nutzen, was im eigenen Ermessen ist. Jeder Nutzer eines Computers sollte sich im Klaren darüber sein, dass diese Anwendungen nur eine Unterstützung zur Sicherheit bieten und keinen Ersatz für die weiteren Vorsichtsmaßnahmen darstellt.

 

3. Verschiedene Benutzerkonten und sichere Passwörter bevorzugen

 

Für die schadhaften Programme gelten die gleichen Regelungen, wie für andere Programme und Nutzer. Aus diesem Grund erweist es sich als sinnvoll, wenn für jeden Nutzer ein eigener Bereich, sprich ein eigenes passwortgeschütztes Benutzerkonto angelegt wird. Selbst wenn nur ein Benutzer den Computer nutzt, empfiehlt sich die Anlegung von Benutzerkonten. Grundsätzlich ist der Administratorbereich so selten wie möglich zu nutzen und somit die Einnistung von Viren und anderer Schadprogramme im Falle eines Falles nicht auf das ganze Gerät bezogen.

 

 

Bei Passwörtern gibt es einige Tricks, die einzuhalten sind, damit dieses nicht oder nicht so schnell gehackt wird. Es sind unterschiedliche Passwörter zu verwenden. Wird eines geknackt sind alle anderen Bereiche sicher. Codes sollten nicht gespeichert, sondern ausschließlich im Kopf vorhanden sein. Passwörter sollten mindestens 8 Zeichen haben, je länger desto besser und aus allerlei Zeichen, Buchstaben und Zahlen bestehen. Es wird die Verwendung normaler Worte abgeraten. Wenn man sich seinen Gaming-PC selbst zusammenstellt, sollte von Anfang an auf die Sicherheit geachtet werden.

 

4. E-Mail Anhänge können Viren enthalten

 

Die Anhänge von E- Mails sollten grundsätzlich nur von Absendern geöffnet werden, die einem bekannt und vertrauenswürdig sind. Es gibt immer häufiger Mails, die von einem Account von anderen Namen verschickt werden. Sollte es sich um einen bekannten Namen handelt, kann es bei einem komischen Inhalt als sinnvoll erweisen, wenn bei der bekannten Person gefragt wird, ob diese tatsächlich der Absender ist.

 

 

Auch ein Blick auf die E- Mailadresse kann aufschlussreichend sein, da es sich oftmals um ausländische Adressen mit einer wirren Kombination aus Buchstaben und Zahlen handelt. Die gleiche Vorsicht ist beim Download von Programmen geboten. Es empfiehlt sich im Zweifelsfall Informationen über den Anbietet einzuholen, welches sich in Erfahrungsberichten und ähnlichem darstellen.

5. Sicherung der Daten

 

Da es trotz aller Vorsichtmaßnahmen zum Ernstfall kommen kann, dass Viren den Computer lahm legen, ist es sinnvoll, wenn in regelmäßigen Abständen alle oder zumindest die wichtigsten Daten auf einem anderen Datenträger gesichert werden.

 

 

Bei verschlüsselten Daten sind Cloud Dienste ideal, da sich darauf die Daten speichern und wieder in verschlüsseltem Zustand auf dieses oder ein anderes Gerät übertragen lassen. Wichtig ist, dass aus den Sicherheitskopien nur die persönlichen Daten wiederhergestellt werden. Ansonsten kann es passieren, dass auch das Schadprogramm mit auf den neu aufgesetzten Computer gelangen kann.

 

6. Daten verschlüsseln

 

Es ist immer wieder notwendig, dass persönliche Daten im Internet eingegeben werden. Um diese zu sichern, werben die Betreiber der Seiten durch die Verschlüsselung und damit verbunden eine sichere Datenübertragung. Auch der Router lässt sich verschlüsseln und der Zugriff durch die Hinterlegung eines langen Passwortes nur für Berechtigte möglich machen.

 

 

Sowohl bei LAN wie auch bei der Nutzung von WLAN wird das Funknetz verschlüsselt. Somit wird es Dritten nicht ermöglicht in das Netz einzugreifen und in fremdem Namen Unfug zu treiben. Einige Geräte unterstützen WPA3. Dies trifft allerdings nicht auf alle Geräte zu. In diesem Fall ist auf die ältere Variante WPA2 zurückzugreifen.

 

Sicherheit von Anfang an

 

Mittlerweile können Kinder nicht früh genug mit dem Thema vertraut gemacht werden. Dabei muss der Bereich Sicherheit ebenfalls von Bedeutung sein und den Kindern vermittelt werden. Dies gilt auch für die Angabe von persönlichen Daten, Bildern und vielem mehr. Es ist so vieles wie möglich geheim zu halten.